- Mein ganz alltäglicher Wahnsinn :) -
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Geschafft!

Man schreibt ja meist nur, wenn es einem nicht so gut geht. Deswegen schreibe ich heute einfach mal so, auch wenn ich ziemlich k.o. bin von diesem Tag.

Meine Mutter war gestern mit ihrem Freund zu Besuch, nachträglich zum Geburtstag unserer Kleinen, heute waren wir dann nach in Stralsund auf dem Weihnachtsmarkt zusammen. Alles in allem war es in Ordnung, entspannter als sonst. Nicht desto trotz ist es immer etwas anstrengend. Wir können ihren Freund nicht sonderlich leiden, niemand so wirklich - außer meiner Mum natürlich. Aber damit muss man sich ja nunmal abfinden, sie hat sich ihn halt ausgesucht. Den werd ich wohl nicht mehr los. Aber Feingefühl besitzt dieser Mensch einfach nicht. Aber naja, das Thema bearbeite ich sicher wann anders nochmal genauer - es kommt immer wieder auf.

Amelie ist nun leider ziemlich verwöhnt - die beiden kennen einfach keine Grenzen. Hier noch was Süßes und da noch was zum naschen. Und wir sind leider noch nicht standhaft genug uns dagegen zu wehren, aber nun wird sie erstmal keinen Süßkram mehr kriegen. In der Kita werde ich versuchen das auch etwas zu kontrollieren. Sie ist so pampig jetzt, was essen angeht. Schade eigentlich, wir hatten sonst nie Probleme damit bis sie dann halt immer öfter mal Ausnahmen gemacht wurden. Jetzt können wir damit quasi von vorne anfangen.

Naja, sonst ist alles okay. Wir haben gerade einen recht guten Mittelweg gefunden mit dem wir beide gut leben können. Und das gibt mir etwas mehr innere Ruhe. Mit Studium komm ich leider immer noch nicht so recht voran, habe aber zumindest was Syntax betrifft mittlerweile einen Plan, wie ich lernerisch vorgehen möchte. Ich hoffe das haut hin. Und ich hoffe noch viel mehr, dass ich die Prüfungen bestehe. Es wäre wirklich ärgerlich, wenn ich in dem Semster wo ich nur so wenig Prüfungen habe diese nicht bestehe - schreiben muss ich sie ja schließlich eh irgendwann.

 

Nun ist aber Feierabend, ich werde noch das Fotobuch für Amelies erstes Jahr weiter machen und mich mit etwas Fernsehen berieseln lassen. Damit erkläre ich den Tag dann auch für beendet. 

13.12.14 21:15


Ein Jahr Mama


Nun ist mein Baby schon 1 Jahr alt. Seit einem Jahr darf ich mich Mama nennen. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergangen ist. Wie groß sie geworden ist, wieviel sie gelernt hat.

Mein Freund meinte heute, dass er erst jetzt so richtig begreift, was es bedeutet Papa zu sein. Jetzt wo er merkt, dass sie ihn als ihren Papa sieht. Wo sie einem etwas zurück gibt. Bestätigt also meine Vermutung, dass bei ihm das Verantwortungsgefühl aufgrund der Situation langsamer wächst. Umso schöner jetzt zu hören, dass es einen Schritt nach vorne macht.

Ihre Geschenke fand sie weniger interessant. Bis auf das Bobbycar vom Opa, da saß sie schon drauf und hat gehupt wie ne Blöde. Aber das kommt schon noch, es war ihr heute auch einfach zu viel Action um sie herum.

So und wann kommt das nächste?!

10.12.14 22:13


Schmetterling - das Tier der Veränderung

Mein Tag hat heute richtig schön angefangen. Ich durfte ausschlafen und habe Frühstück bekommen (gab es gestern als Geschenk im Adventskalender für mich - wir schenken uns abwechselnd eine Kleinigkeit, die nichts kostet aber dem anderen gut tut). & ein gut gestarteter Tag bleibt meistens auch ein guter Tag und so war es auch heute. Alles in allem allerdings wieder ein typischer Sonntag, aber einer von der schönen Sorte.

Nun heißt es wieder auf die Woche vorbereiten. Nach dem Wochenende bin ich gedanklich immer komplett weg von der Uni, das ist einfach eine ganz andere Welt. Wochenende ist Familienzeit, da komme ich auch nie zum lernen auch wenn ich es mir noch so sehr vornehme.

Und die kommende Woche wird sowieso eine der anderen Art. Morgen heißt es einkaufen für Dienstag, Dienstag wird gebacken was das Zeug hält (mit Kind am Rockzipfel, der Papa ist nicht da) und Mittwoch ist dann Geburtstagsalarm. Freitag dann nochmal Besuch von der Oma (hab ich ja aber auch schonmal geschrieben). Und aufräumen muss hier auch mal wieder sein, wenn Besuch kommt. Es ist echt immer ziemlich chaotisch bei uns, aber mit Kind geht das immer so rasend schnell. Da fragt man sich echt wozu man eigentlich aufräumen soll, weil es am nächsten Tag ja doch wieder gleich aussieht. Aber ab und an muss mal wieder eine Grundordnung geschaffen werden.

Ich dachte früher ja auch immer ne kleine Wohnung ist klasse, da braucht man nicht so viel sauber machen. Denkste. Umso weniger Platz man hat desto chaotischer ist es auch - klar, man hat ja auch keinen Platz um sein ganzes Zeug unterzubringen. Überall stehen Kisten irgendwo drunter wo man Gedöns drin hat, hier steht n Karton rum, da der Wäscheständer und dort der Staubsauger. Wir haben eine super gemütliche Wohnung und es passt alles rein an Möbeln nur der Stauraum fehlt einfach. Wir müssten es eigentlich so à la IKEA machen und alles in irgendwelchen Wandregalen in der Höhe anbringen, aber die Wände hier sind leider auch nicht die besten für sowas. In der Küche ist uns ein Regalbrett irgendwann einfach so wieder aus der Wand gekippt - nicht so ein schönes Gefühl.

 

Ach und unser "Hausschmetterling" ist gestern wieder aufgetaucht (ich habe langsam etwas Angst vor ihm). Er ist vor knapp zwei Monaten aus unserem Kleiderschrank geflogen (was auch immer er darin gemacht hat, wie auch immer er da rein gekommen ist und wie lang auch immer er dort schon gelebt hat). Dann saß er ein bis zwei Wochen reglos über unserem Bett. Als wir gucken wollten ob er noch lebt ist er irgendwann auf den Schrank geflüchtet....bis gestern. Da saß er auf einmal wieder auf dem Zimmerfußboden und ist dort rumspaziert. Dann war er plötzlich wieder weg und heute saß er wieder da und nun ist er wieder weg. Gruseliges Viech. Und so schön sind die gar nicht, ohne Flügel betrachtet sind die sogar ziemlich eklig.

Wie dem auch sei, wir haben mal gegoogelt wofür denn ein Schmetterling steht und haben das hier gefunden:

 Der Schmetterling – Es ist bald soweit – Metamorphose
Der Schmetterling zeigt sich, wenn die Zeit der Vorbereitung, des Wartens, des Ausharrens und der Prüfung vorbei ist. Jetzt gilt es, die alten Muster und Strukturen zu durchbrechen und sich der anstehenden Verwandlung vertrauensvoll hinzugeben. Lassen Sie geschehen was geschehen muss. Folgen Sie Ihrem Herzen und breiten Sie Ihre Flügel im hellen Sonnenlicht aus. Wachstum auf allen Ebenen.

 (http://www.spirituell-auf-deine-weise.de/blog/die-welt-der-seele-krafttier-bedeutung-schmetterling/die-welt-der-seele-krafttier-bedeutung-der-schmetterling.html)

Als ich dann beim Frühstück in dem Adventkalender meiner Oma gelesen habe (sehr religiös orientert) war dort erstens auch ein Schmetterling in einem Gedicht genannt und zweites ein Band auf dem stand "Altes ist vergangen, siehe, Neues ist gekommen" (weiß gerade nicht mehr welcher Psalm o.ä. das war).

 

... ja ein bisschen glaube ich an sowas ...

Das war auf jeden Fall viel Botschaft für einen Tag. Und irgendwie passt es ja auch, schließlich sind wir hier her gekommen mit dem Willen unser Leben zu verändern. Vielleicht taucht er immer mal wieder auf um uns an unser Vorhaben zu erinnern, wenn es mal wieder in Vergessenheit geraten ist. Denn genau das ist ja in letzter Zeit bei uns passiert.

Jedenfalls ist er ziemlich irre im tiefsten Winter ohne jegliche Nahrung noch durch unser Zimmer zu humpeln. Ein Wunder das der überhaupt noch lebt.

Das ist er, der gute - mal sehen wie lange er noch macht und ob er uns noch mehr Einsicht beschert.

7.12.14 23:24


Es gibt eben doch einen Unterschied

Heute habe ich wieder gemerkt, wie viel Kraft meine Tochter mir schenkt allein dadurch, dass sie da ist. Kaum hatte ich sie wieder bei mir ging es mir schon tausend Mal besser. Wir haben dann noch eineinhalb Stunden am Nachmittag Arm in Arm geschlafen.

mein kleiner Sonnenschein !

 

Habe in der Kita von anderen Eltern mitbekommen, dass die Kinder teilweise Nutella zum Frühstück bekommen (haben) und Kuchen zum Kaffee etc. - ich finde das geht gar nicht. Nicht bei so Kleinen. Das erklärt auf jeden Fall, warum sie so wählerisch geworden ist was ihr Essen hier zu Hause angeht. Süßes ist natürlich geiler als blödes Gemüse, wenn man es erstmal kennengelernt hat. Das muss ich Montag auf jeden Fall mal abklären, das möchte ich so nicht. Süßes sollte schon etwas besonderes sein und bleiben. Gut für ihre Zähnchen ist es schließlich auch nicht.

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Ich habe mich heute im Laufe des Tages gefragt - allerdings auch nicht zum ersten Mal - inwieweit es eben doch einen Unterschied macht, dass unsere Tochter nicht unsere gemeinsame Tochter ist. Dass sie eben nicht sein Fleisch und Blut ist. Und zwar bezogen auf das Verantwortungsgefühl ihr gegenüber. Liegt es einfach nur daran, dass er ein Mann ist oder eben genau daran, dass die Fakten sind wie sie sind?! Ob er das vielleicht unterbewusst so drin hat "Wieso soll ich das machen - ist doch deine Tochter". Könnte ich mir schon vorstellen, insbesondere wenn es um so etwas geht wie von der Kita abholen und hinbringen. Das bleibt schließlich immer an mir hängen, obwohl er wesentlich mehr Zeit dafür hätte (und das sage ich ihm auch immer und immer wieder). Ich finde trotzdem, dass er es machen könnte einfach um mir einen Gefallen zu tun, um mich zu entlasten - aber es wäre auf jeden Fall eine Erklärung, die ich (zumindest minimal) etwas nachvollziehen könnte.

Ich will einfach nur, dass er endlich nen fucking Job hat, dann haben wir diese ganzen Diskussionen nämlich nicht mehr. Dann hat er einen gesunden Tagesrhythmus, ist den Tag über nicht da und abends genau so erschöpft wie ich. Wir hätten uns nicht mehr so über und ich hätte auch nicht wirklich mehr zutun als jetzt, weil ich wie gesagt sowieso schon so gut wie alles alleine mache. Dann wäre es aber okay, dann ist er schließlich nicht da, dann geht er seinen eigenen Pflichten nach und ich kann in Ruhe hier zu Hause alles erledigen, in Ruhe lernen & könnte mich nicht mehr darüber aufregen, dass er währenddessen dem Nichts-Tun nachgeht.

Aber so wie es momentan ausschaut wird das so alsbald nicht passieren, Papi finanziert ihm ja weiter sein Faulenzerleben und alleine kriegt er seinen Arsch sowieso nicht hoch.  Aaarg ich bin es so leid - wann hört das endlich auf?! Ich will nicht mehr. Ich will nicht mehr. Ich will nicht mehr.

 

 

5.12.14 20:54


Ein Tag wie jeder andere (oder zumindest jeder zweite)

Mal wieder fast nichts geschafft.

Von 5 Stunden, die ich hätte nutzen können habe ich gerade mal 2 Stunden was gemacht. Ich weiß einfach nicht wo ich anfangen soll, wie ich lernen soll, was wichtig ist und was nicht. Und vor allem nicht wie ich das alles auf eine Reihe kriegen soll. Ich will schlafen, einfach nur schlafen. Ich bin so hundemüde und es gibt keinen Tag an dem ich das nachholen kann, jeden Morgen um sieben, sieben Tage die Woche. Und einen Freund daneben, der sich gemütlich nochmal umdreht und nochmal 5 Stunden länger schläft. Es ist anstrengend, es ist nervenaufreibend, es ist kraftraubend und es ist zermürbend. Ja, zermürbend trifft es ziemlich gut.

Ich mein ich hab schon Glück mit meiner Kleinen, dass sie so viel schläft, es gab Tage an denen sie bis um 10 Uhr (und länger) geschlafen hat - da beschwert sich keine Mutter der Welt. Aber ausgerechnet jetzt wo ich den Schlaf gebrauchen könnte entscheidet sie sich jeden Tag schon vor meinem Wecker aufzuwachen und putzmunter zu sein.

"Ehe man eigene Kinder hat, hat man nicht die leiseste Vorstellung, welches Ausmaß die eigene Stärke, Liebe oder Erschöpfung annehmen kann"

 

 

5.12.14 14:12


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